Beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Evangelischen Kirche im Rheinland erleben immer wieder rassistische Beleidigungen, Benachteiligungen oder Übergriffe. Damit sie mit solchen Erfahrungen nicht allein bleiben, gibt es die Meldestelle Rassismus. Sie ist eine vertrauliche Anlaufstelle für alle, die im kirchlichen Dienst Rassismus erfahren haben.
Was bietet die Meldestelle?
- eine vertrauliche Möglichkeit, Vorfälle zu melden
- eine Rückmeldung spätestens innerhalb von zwei Werktagen
- Beratung und Orientierung im Umgang mit der Situation
- Weitervermittlung an passende Unterstützungsangebote, z. B. Empowerment-Netzwerk, Supervision, externe Beratungsstellen (ADA, ADiBe etc.)
- Erfassung der Fälle in einer anonymisierten Statistik, um strukturelle Veränderungen anzustoßen
Die Meldestelle ist keine AGG-Beschwerdestelle und kann keine offiziellen Verfahren einleiten – sie unterstützt beratend und verweist bei Bedarf weiter. Informationen zur AGG Beschwerdestelle sind hier zu finden: https://gender.ekir.de/inhalt/beschwerdestelle/
So erreichen Sie uns
E-Mail: meldestelle.rassismus@ekir.de
Telefon: 0211 4562-170 (Hier haben Sie die Möglichkeit eine Nachricht auf der Voicemail zu hinterlassen.)
Ihre Nachricht wird vertraulich behandelt. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen bei Ihnen zurück.
Wer steht hinter der Meldestelle?
Die Meldestelle wird von dem Team der Stabsstelle Vielfalt und Gender in Zusammenarbeit dem Beauftragten der Kirchenleitung für das Thema Rassismus getragen.
Stabsstelle Vielfalt & Gender
- Irene Diller
- Melanie Horster
- Jonas Einck
Beauftragter der Kirchenleitung für das Thema Rassismus
- Pfarrer David Gabra, Leitung des Empowermentnetzwerks
Alle Mitglieder des Teams haben Zugriff auf die Meldestelle und arbeiten gemeinsam an der Bearbeitung der Meldungen.